Was bedeutet es eigentlich, todesmutig trauern zu können? In dieser Podcastfolge der Trauerwelle spricht Katy mit Benny Bauerdick über genau diesen Mut: den Mut, sich dem Tod, der eigenen Trauer und all den widersprüchlichen Gefühlen zu stellen. Benny erzählt offen von seinem eigenen Verlust, von Fluchtversuchen, vom späten Hinsehen – und davon, warum Verdrängen oft nur scheinbar schützt. Trauer braucht Raum, Zeit und Ehrlichkeit. Und manchmal auch Menschen, die den Mut haben, darüber zu sprechen.
Benny bringt dabei seine Perspektive als Trauerbegleiter, Podcaster und Sohn ein. Gemeinsam geht es um die Frage, warum viele Menschen erst Jahre nach einem Verlust merken, dass die Trauer noch da ist. Es geht um gesellschaftliche Erwartungen, um Funktionieren, um das Schweigen – und darum, warum es so wichtig ist, Trauer nicht „abzuarbeiten“, sondern sie ins eigene Leben zu integrieren.
Rituale, Weihnachten und die leise Kraft der Fragen
Ein besonderer Fokus der Folge liegt auf Ritualen: alten, neuen und neu gedachten. Gerade Weihnachten und der Jahreswechsel sind für viele trauernde Menschen hochsensibel. Benny teilt berührende Beispiele aus seiner Begleitungsarbeit – etwa, wie vertraute Rituale verändert werden können, damit sie sich wieder stimmig anfühlen. Nicht alles muss bleiben, wie es war. Und nicht alles muss weg.
Immer wieder wird klar: todesmutig trauern heißt auch, sich selbst Fragen zu stellen. Was tut mir gut? Was darf gehen? Was will wachsen? Diese Fragen ziehen sich durch das Gespräch – genauso wie die Erlaubnis, dass Trauer individuell ist. Kein Gefühl ist falsch. Kein Weg ist der richtige für alle.
Diese Podcastfolge macht Mut, innezuhalten, zuzuhören und sich selbst ernst zu nehmen. Sie lädt ein, Trauer nicht als Schwäche zu sehen, sondern als Teil des Lebens – ehrlich, schmerzhaft und gleichzeitig voller Tiefe.

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