Trauer nach dem Verlust eines Kindes trifft mitten ins Herz – so wie bei Valerie, die in dieser Podcastfolge erzählt, wie sie ihre Tochter Lilly trotz schwerster Diagnose kennenlernen wollte. Sie spricht darüber, wie intensiv die 28 gemeinsamen Stunden waren und wie dieser Abschied ihr Leben für immer geprägt hat. Kreativität, Schreiben, Collagen und Grabgestaltung wurden zu ihren ersten Ankern – zusammen mit dem Drang, offen über ihre Geschichte zu sprechen, auch wenn andere damit nicht umgehen konnten.
Auch ihr Körper spielte eine große Rolle: Tanzen und später Zumba halfen ihr, wieder Luft zu bekommen. Zwei Monate nach Lillys Tod machte sie sogar die Zumba-Trainer-Ausbildung – nicht, weil sie stark war, sondern weil Bewegung ihr half, nicht unterzugehen. Sichtbarkeit wurde für sie zu einer Art Selbstfürsorge: sprechen, schreiben, teilen, damit nichts in ihr stecken bleibt.
Trauerwellen, Palliativzeit und neue Kraftquellen
Heute begleitet Valerie ihre schwerkranke Mutter palliativ. Eine völlig andere Art der Trauer – roh, gewaltig, chaotisch. Sie erzählt, wie alte Trauer an Lilly sich mit der aktuellen Mamatrauer mischt, warum sie begonnen hat, die Gefühle aufzuschreiben und voneinander zu trennen und warum sie ihren „Mamatank“ füllen musste, bevor es zu spät ist. Diese Phase ist ein tägliches Sortieren, ein immer wieder neu atmen müssen.
Unterstützung sucht sie bewusst: ihre Trauerbegleiterin, Winterkraft, einzelne SeelenSport-Übungen wie der Bärenhüter. Manche Tage tanzt sie, manche Tage liegt sie einfach nur da. Und sie erinnert uns daran, dass Trauer nach dem Verlust eines Kindes kein gerader Weg ist – sondern ein Auf und Ab aus Erinnerungen, Mut, Erschöpfung und kleinen Momenten, in denen der Körper wieder ein Stück Sicherheit findet.

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