trauer beileid sagen

Nun mal an die Menschen, die selbst noch keinen nahe stehenden Menschen verloren haben oder einen einschneidenden Verlust bewältigen mussten. Kennst du das Gefühl, dass du auf eine Beerdigung gehst, dein Beileid und Trost aussprechen möchtest, dir aber die Worte dafür fehlen? Oder du einem trauernden Menschen Wochen später begegnest und mit der Situation vollkommen überfordert bist? Du möchtest nichts Falsches sagen und versuchst deine Worte gut auszuwählen. Du sprichst sie aus und glaubst dem trauernden Menschen geholfen zu haben. Auch wenn die Worte gut gemeint sind, leider helfen sie meist nicht. Stattdessen können sie den Trauernden sehr verletzen. Damit du dich das nächste Mal vorbereitet fühlst und dem Trauernden wirklich hilfst, findest du nachfolgend 13 Sätze, die du vermeiden solltest und anschließend Varianten, die wahres Mitgefühl ausdrücken.

Weil in unserer Gesellschaft das Thema Trauer noch immer Tabu ist, sind Menschen in Begegnung mit einem Trauernden hilflos und überfordert und wissen nicht was sie mit ihrer Wortwahl alles anrichten können. Deshalb sollen folgende Beispiele eine Hilfestellung für all jene sein, die einem Trauernden begegnen.

Für den Trauernden selbst sollen die Sätze bewusst machen, dass sie mit solchen Momenten niemals alleine sind. Du als Trauernder kannst dich davor leider nicht schützen. Es wird immer wieder solche Aussagen geben. Aber du kannst dir nach einem solchen Moment bewusst machen, dass deren Aussagen nichts mit dir und deiner Trauer zu tun hat. Werde dir klar, dass die meisten dich nicht absichtlich verletzen wollen und einfach schlichtweg überfordert sind. Andere wiederum besitzen von Grund auf wenig Empathie und können sich nur schwer in die Situation hineinversetzen.

Hier 13 Bespiele, von denen Trauernde immer wieder berichten…

1. Du kannst mich jederzeit anrufen

Fangen wir langsam und nett ausgedrückt an. Ein Satz, der keinen weiteren Schaden verursacht und den Betroffenen nicht verletzt. Auch ich habe ihn von den meisten Menschen hören dürfen und war auch wirklich froh darüber. In Momenten, wenn du allein daheim mit deiner Trauer sitzt – verzweifelt, weinend, schluchzend, schreiend und dir die Kraft fehlt überhaupt aufzustehen, schaffst du kaum dich zu überwinden und anzurufen. Ein einziges Mal habe ich es geschafft. Wie oft hast du zum Hörer gegriffen? Als Trauernder fühlt man sich schnell als eine Art Belastung für den anderen, die man demjenigen nicht gerne zumuten möchte. Daher haben viele Trauernde zusätzliche Hemmungen sich bei den Freunden zu melden, auch wenn das Angebot vorhanden ist.

BESSER: Ich möchte dir gerne helfen und werde dich jeden zweiten Tag (einmal pro Woche etc…) anrufen/dir schreiben, um zu sehen, was du gerade brauchst. Meine beste Freundin in Berlin hat mir zb. jeden Morgen über Monate hinweg eine Sms mit ganz viel Kraft geschickt. Solange bis sie merkte, dass ich selbst in der Früh wieder an Kraft gewann und mich aufrappeln konnte. Das hat mir unheimlich viel Durchhaltevermögen geschenkt. Wenn du wirklich helfen willst, ruf DU den Trauernden selbst an und frag direkt nach.

2. Ich finde es einfach unglaublich toll, wie stark du doch bist

Ein sehr zwiespältiger Satz. Ich habe ihn im ersten Jahr besonders oft gehört und mir jedes Mal dabei gedacht: „Was soll ich denn sonst machen, wenn mich die Gesellschaft weinend nicht aushält? Mir bleibt gar keine andere Wahl, als mich zusammen zu reißen.“ Innerhalb nur weniger Wochen normalisiert sich dein ganzes Umfeld wieder, und dieses erwartet sich das auch von dir. Sie wollen dich nicht mehr weinen sehen. Sie wollen dich wieder funktionieren sehen. Dadurch kämpft man sich luftanhaltend durch den Alltag. Sobald die Türe hinter einem zu fällt, schießt die Luft aus einem raus und man sinkt weinend zu Boden. Je mehr an Zeit vergeht, desto mehr steigt der Druck, draußen keine Trauer mehr zulassen zu dürfen. Dieser Satz kann dem Trauernden noch mehr Druck auflasten.

BESSER: Ich weiß, jeder von dir erwartet, dass du dich zusammen reisst und stark bist, bei mir darfst du gerne auch „schwach“ sein und ich werde da sein und zuhören.

3.  Du musst nun stark sein und es muss weiter gehen

Ähnlich dem vorangegangen Satz, allerdings hören ihn die meisten auf Beerdigungen oder unmittelbar nach dem Verlust. Ein Trauernder im Schockzustand und noch frisch in seiner Trauer verspürt Unmengen an Druck durch diesen Satz. Als würde einem gesagt werden: „Du darfst nicht weinen und trauern, du musst dich nun anstrengen und kämpfen.“ Gefühle werden zukünftig noch mehr unterdrückt und nicht nach außen getragen. Burnout, Depressionen und psychosomatische Folgen haben dadurch wiederum leichtes Spiel. Jedem Trauernden ist auch bewusst, dass das Leben weiter gehen muss und wird, aber in dieser frühen Situation ist es unbegreiflich, wie es das soll.

BESSER: Wir wissen, dass das Leben weitergehen wird, aber nimm dir alle Zeit, die du brauchst bis du dafür bereit bist und dann wirst du deinen eigenen Weg finden. Ich vertraue darauf und wünsche dir Unmengen an Kraft.


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4. Trauerst du etwa noch immer?/ Reiß dich zusammen!

Auch solche Aussagen mussten sich viele Trauernde bereits nach wenigen Wochen anhören. Durch meinen Austausch und meine Ausbildung in der Trauerarbeit, habe ich erfahren, dass Zeit ein unbestimmter Faktor in der Trauer ist. Früher sprach man vom ersten Trauerjahr. Heute weiß man, dass vor allem bei traumatischen Erlebnissen und abrupten Verlusten weit mehr als ein Jahr nötig sind, um auch nur annähernd wieder eine stabile Belastbarkeit zu entwickeln. Auch ich, nach bald 4 Jahren trage die Folgen noch in mir, körperlich, wie auch seelisch, welche mich an manchen Stellen im Alltag noch einschränken. Trauer braucht Zeit, und diese ist individuell und abhängig von dem Umfeld des Trauernden.

BESSER: Kommentiere einfach niemals die Zeit des Betrauerns. Bitte! Danke! Es ist vollkommen ok, nach 1, 5 ,10 oder auch 20 Jahren zu weinen und den Verlust auch hin und wieder zu betrauern. Der Verlust ist ja noch immer Verlust und nicht wieder rückgängig gemacht.

5. Du bist ja noch jung und findest bestimmt wieder einen neuen Partner

Ein Satz, den sich sehr viele junge Witwen und Witwer anhören müssen. Da zerreißt es mir schon beim Niederschreiben das Herz. Denn es ändert nichts an der Tatsache, dass der geliebte Mensch nicht mehr da ist und vermisst wird. Auch in diesem Fall wird es dem Trauernden sehr wohl bewusst sein, dass er jung ist und vielleicht irgendwann einen neuen Partner finden wird. Trotzdem ist es kein Ersatz für den Verstorbenen. Und gerade wenn jemand noch derart jung ist, stirbt auch die Zukunft mit.

BESSER: Nichts dergleichen. Wenn du etwas sagen möchtest, dann eher in diese Richtung: Es tut mir aufrichtig leid und ich kann mir nicht vorstellen, wie tief dein Schmerz nun sein muss, aber ich wünsche dir aus vollstem Herzen unfassbar viel Kraft.

6. Du bist ja noch jung und kannst nochmal ein Kind bekommen

Ähnlich dem Vorangegangenen passiert es vielen jungen Müttern und hier besonders den Sternenmamas, dass sie sich solch einen Satz anhören müssen. Ich bin einfach sprachlos. Egal, wie alt das Baby war und egal, wie alt die Mama ist, niemand sollte so etwas einer trauernden Mutter hinknallen. Denn erstens vermisst man dennoch das verstorbene Baby und zweitens ist das neue Kind kein Ersatz.

BESSER: Auch in diesem Fall bitte ich keinerlei Aussage zu der Situation zu machen, sondern aufrichtiges Beileid zu wünschen, ohne zu bewerten.

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7. Du hast ja immerhin noch andere Geschwister/Kinder etc.

Ja diesen Satz habe ich abbekommen. Ich antwortete beinhart: „Achso, ja stimmt, ich habe noch zwei Schwestern. Na dann ist ja eh egal, ob eine tot ist, wenn da noch zwei sind. Danke, jetzt gehts mir gut. Ciao.“ Ich wandte mich sofort von diesem Menschen ab und musste anschließend bitterlich weinen. Natürlich bin ich dankbar und überaus glücklich darüber meine anderen beiden Schwestern zu haben. Sie schenken mir Kraft und sind der Grund warum ich überhaupt so sehr gekämpft und mich nicht aufgegeben habe. Dennoch sind auch sie kein Ersatz für Larissa, so wie ich keiner für die beiden bin. Ein gut gemeinter Satz/Rat, der einfach nur weh tut.

BESSER: Ich freue mich, dass du noch weitere Geschwister/Kinder hast, so könnt ihr euch gegenseitig Mut und Kraft schenken, diesen Schmerz zusammen durchzustehen.

8. Ich weiß genau, wie du dich fühlst

Mir passiert selbst manchmal, dass ich schnell reagiere und an diesen Satz denke, wenn mir jemand von seinem Verlust erzählt. Aber bevor ich ihn ausspreche behalte ich ihn für mich. Ich weiß natürlich wie sich ein schmerzvoller Verlust anfühlt, dennoch weiß ich nicht, wo sich mein Gegenüber gerade befindet und wie dieser Mensch im Moment gerade fühlt. Und jeder empfindet Schmerzen, Gefühle unterschiedlich intensiv. Jeder hat ein anderes Umfeld, das entweder zusätzlich belastet oder einen entlastet. Deshalb, nein, ich weiß nicht, wie du dich fühlst.

BESSER: Ich kann deinen Schmerz nachvollziehen und verstehen. Du darfst mir gerne davon erzählen, wenn du möchtest, denn ich weiß nicht wie du dich gerade fühlst und möchte dich aber noch besser verstehen können.

9. Das wird schon wieder, alles wird gut

Das ist leider eine klare Lüge. Es wäre dasselbe zu sagen, der verstorbene Mensch wird morgen wieder leben. Ebenfalls eine Unwahrheit. Denn nein, tut es nicht. Es wird nicht wieder, denn der Mensch ist nun mal tot und das wird nun mal nicht wieder. Es wird anders, aber nicht mehr wie es war. Dieses Anders wird vollkommen neu werden, mit Teilen in dir, die in dem alten Leben bleiben und Teilen, die sich neu herauskristallisieren. Du wirst anders und dein ganzes Leben auch. Eine neue Art von Glücksempfinden und Traurigkeit tritt in dein Leben.

BESSER: Nichts wird mehr wie es war, alles wird nun anders sein, aber ich bin da für dich, auch in diesem neuen, anderen Leben.

Du möchtest dich als Trauernde(r) gegen mancherlei Aussagen wehren, findest aber nicht die richtigen Worte?

Dann hol dir einen der SeelenSport Beutel oder Turnbeutel und lass sie für dich sprechen! Und immer mit dabei, ein Stückchen Mut um die Schultern oder am Rücken!

10. Die Zeit heilt alle Wunden

Nein, die Zeit heilt keine Wunden. Vielmehr ist es das aktive Durchleben aller Gefühle, die mit der Trauer einhergehen. Sich öffnen für jeglichen Schmerz und ihn wortwörtlich durch zu spüren. Die bewusste Beschäftigung mit sich selbst und seinem Verlust. Ich bin der Meinung, dass durch diese harte, lange Arbeit an sich und mit sich einer der Hauptfaktoren ist, sich selbst zu „heilen“. Obwohl mir heilen ein zu strenges Wort ist, denn heilen klingt danach krank gewesen zu sein und Trauer ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Form der Bewältigung eines Verlustes. Gänzlich heil werden kannst du nicht, denn wie oben erwähnt wird Nichts mehr wie es war. Aber du lernst damit umzugehen und Narben werden bleiben und dich später liebevoll an den Verlust erinnern, ohne blutenden Schmerz zu hinterlassen.

BESSER: Keine Zeit kann dir diese Wunden heilen, aber es wird eine Zeit kommen, in der nur noch die Narben zu sehen und spüren sind.

11. Jetzt ist er/sie an einem besseren Ort/im Himmel, wo es ihm/ihr gut geht

Besonders von sehr gläubigen, religiösen Menschen hört man diesen Satz immer wieder. Wenn er aber auf einen Menschen trifft, der vielleicht nicht dieselben Ansichten hat, kann das manchmal sehr verletzen. Und sogar jemand, der an ein Leben nach dem Tod glaubt, hat von diesem Satz nur wenig Trost. Denn dieser lebt im Hier und Jetzt und jeder von sich glaubt, dass der beste Platz des Verstorbenen neben einem selbst doch war. Deshalb rate ich hier, diese Aussage gänzlich zu streichen, auch wenn man selbst gläubig und religiös ist.

BESSER: Auch wenn der geliebte Mensch physisch nicht mehr greifbar ist, wird er immer in deinem Herzen weiterleben und dich auf diese Weise begleiten. Seine Liebe wird immer und überall spürbar sein.

12. Sie/Er hätte nicht gewollt, dass du traurig bist, dich zurückziehst, dich gehen lässt, nicht mehr lachst…

Ein wahrer Satz. In meinem Beispiel: Stimmt, Larissa hätte niemals gewollt, dass ich traurig bin, mich gehen lasse, aufgebe etc. Und doch ist sie nicht mehr da und ich vermisse sie und fühle einen unfassbar großen Schmerz und eine innere Leere. Sie hätte gewollt, dass ich diese Gefühle zulasse, dass ich mich darum kümmere und gut auf mich schaue. Das bedeutet auch hinhören und das tun, was mir im Moment gerade gut tut. Und wenn es einen Tag weinen ist, und wenn es einen Tag allein sein ist, und wenn es einen Tag gehen lassen ist. All das ist ok und darf sein und hätte mir der geliebte Mensch vergönnt. Nur die Menschen, die es nun aushalten tun sich schwer damit mich so zu sehen, so zu ertragen und nehmen den Verstorbenen deshalb als Vorwand her um mich oder auch dich in deiner Trauer zurecht zu weisen. Ein Satz also, der von einem hilflosen Menschen kommt, der einfach mit der Situation überfordert ist. Es ist nicht leicht als Außenstehenden den anderen leiden zu sehen. Am Ende strengt sich ein Trauernder ohnehin an und macht weiter, genau weil man sich einredet, für den Verstorbenen weiter machen zu müssen. Aber von Außenstehenden, die gerade keine Ahnung über das innere Gefühlschaos haben ist es kein besonders einfühlsamer Hinweis.

BESSER: Sie/Er hat immer nur das Beste für dich gewollt. Ich wünsche dir, dass du genug Raum und Zeit für dich findest, um deiner Trauer Aufmerksamkeit zu schenken und sie ausreichend verarbeiten kannst.

13. Sie/Er war doch schon alt/so lange krank, du wusstest dass das früher oder später passieren wird

Diese Art von Aussage bekommen viele Menschen zu hören, die entweder ihre Großeltern in hohem Alter oder Menschen nach langer Krankheit verloren haben. Egal wie alt, und egal wie lange der Tod bewusst war, ändert es nichts daran, dass der Mensch nun fehlt und eine innere Leere hinterlässt. Meistens geht bei solchen Krankheiten eine lange, mit Kraftaufwand verbundene Pflege voran, wodurch die Hinterbliebenen noch erschöpfter nach dem Todesfall sind. Die aufgestauten Gefühle aus der Zeit davor kommen noch zu der  Trauer um den Verstorbenen hinzu. Daher hilft dieser Satz dem Betroffenen in keinster Weise weiter.

BESSER: Nicht nur deine Trauer um den Menschen, sondern auch die Gefühle von davor belasten dich jetzt bestimmt und ich kann deine doppelte Erschöpfung daher verstehen. Deshalb wünsche ich dir umso mehr an Kraft für diese schwere Zeit.

Sonderfall

Wenn ihr auf jemanden trefft, der einen geliebten Menschen durch eine Gewalttat verloren hat, bitte ich euch dringlichst denjenigen nicht danach auszuquetschen, wie genau das passierte, was mit der Leiche geschah, oder Fragen über den Täter zu stellen. Durch das Beantworten dieser Fragen können Bilder und Gefühle aus der Zeit hochkommen, was sehr unangenehm sein kann und am Körper zehrt. Ich hatte zu Beginn kaum Kraft, den Fragen auszuweichen oder sie abzulehnen. Danach ging es mir immer viel schlechter.

BESSER: Wenn du unbedingt dazu etwas wissen möchtest, frag vorher nach, ob es wirklich ok ist nachzuhaken. Was ich mir persönlich gewünscht hätte und ich denke hier kann ich für viele Trauernde sprechen: Frag nach dem Verstorbenen, wie er/sie war, ausgesehen hatte, was er/sie machte, welche Träume/Hobbies/Vorlieben er/sie hatte. Es soll doch der geliebte Mensch im Vordergrund stehen und nicht der Täter.


Sätze, die du verwenden solltest

Ich verstehe dich, ich verstehe deinen Schmerz. – Als Trauernder wünscht man sich oft nichts mehr, als einfach nur verstanden zu werden. Auch wenn du es nicht zu 100% verstehst oder nachvollziehen kannst, sag lieber das und verkneif dir den Rest.

Ich bin immer für dich da, wenn du mich brauchst. – Hierbei ist dann wichtig, dass du im Notfall auch wirklich da bist und wertfrei trösten kannst. Wenn du dich nicht darüber traust, verwende den Satz nicht. Es ist vollkommen ok, wenn du merkst, dass dir das zu viel wird und du nicht dafür geeignet bist. Dann aber sag das auch so.

Es tut mir unendlich leid und ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit. – Mir persönlich gefällt dieser Satz um einiges besser, als die einfache Floskel „Mein Beileid“. Diese klingt teilnahmslos und ohne Gefühl daher gesagt.

Mir fehlen die Worte, ich bin selbst überfordert und weiß nicht was ich darauf sagen soll. – Eine ehrliche Antwort, die niemanden verletzt und ganz viel Empathie enthält. Es zeigt, dass du selbst davon bestürzt bist und es dich sprachlos macht.

Nichts. – Oft ist besser, einfach zu schweigen, bevor verletzende Aussagen passieren. Und einfach zuhören, denn das ist der beste Trost.


HINWEIS:

Alle Aussagen beruhen auf der eigenen Erfahrung oder der Erfahrung anderer Trauernder. Jeder trauert anders und empfindet anders, deshalb sind meine Verbesserungsvorschläge auch keine Garantie für ein Richtig oder Falsch. Es kommt am Ende immer auf den Einzelnen an und soll hier nur eine Richtlinie schaffen und einen Denkanstoß geben, einem Trauernden mit mehr Empathie zu begegnen.


Welche Erfahrungen hast du mit solchen Aussagen gemacht? Gibt es noch andere Sätze, die du dir anhören musstest? Schreibe sie in die Kommentare!


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