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Selbstregulation und innere Veränderung: Mein Weg zurück zu mir

Selbstregulation und innere Veränderung sind keine schnellen Lösungen – das wurde mir in diesem Gespräch wieder schmerzlich bewusst. Gemeinsam tauchen wir tief in die Geschichte von Traumatherapeutin Kati Bohnet ein, die schon als Kind Verantwortung übernehmen musste und früh gelernt hat, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Genau daraus entstehen oft Muster wie People Pleasing oder der sogenannte Unterwerfungsimpuls – Strategien, die uns einst geschützt haben, uns heute aber im Weg stehen.

Was mich besonders berührt hat: die Erkenntnis, dass diese Muster nicht einfach „weg müssen“, sondern verstanden werden wollen. Unser Nervensystem speichert Erfahrungen – und Veränderung braucht Zeit, Wiederholung und vor allem Mitgefühl mit uns selbst. Selbstregulation bedeutet eben nicht, immer ruhig zu sein, sondern flexibel auf das Leben reagieren zu können – mal stark, mal weich, aber immer verbunden mit sich selbst.

Warum echte Veränderung Zeit braucht

Ein zentraler Moment im Gespräch war für mich die Bedeutung von Co-Regulation. Wir lernen nicht allein, uns zu beruhigen – wir brauchen andere Menschen, die uns Sicherheit spiegeln. Gerade in schweren Zeiten wie Trauer zeigt sich, wie wichtig es ist, Unterstützung anzunehmen, auch wenn alte Muster uns genau davon abhalten wollen.

Am Ende bleibt für mich eine tiefe Wahrheit: Selbstregulation und innere Veränderung sind ein Weg – kein Ziel. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern Schritt für Schritt neue Erfahrungen zu machen. Und vielleicht ist genau das die größte Stärke: sich selbst immer wieder neu zu begegnen – ehrlich, mitfühlend und mutig.

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