Du spürst, wie sich die Tränen vermehrt den Weg nach außen bahnen wollen, der Kloß im Hals dick wird und dich eine Trauerwelle überrollt! Ich selbst habe hunderte solcher Wellen hinter mich gebracht, überlebt und kann dir hier meine fünf besten Trauertipps mitgeben. Vielleicht hilft dir der ein oder andere im akuten Fall weiter.

Trauerwellen sind fies und belastend, sie erschöpfen uns und danach sind wir wie ein Matschhaufen. Aber sie sind enorm wichtig, um Verluste gut begreifen zu können und zu lernen, damit umzugehen. Woher ich das selbst weiß, kannst du hier nachlesen! Legen wir also los mit den Trauertipps…

Wehre dich nicht dagegen!

Es steigt in dir auf? Der Kloß wird dick? Dein Körper zittert? Das macht Angst und tut weh, aber es braucht viel mehr an Kraft sich dagegen zu wehren, anstatt sich einfach drauf einzulassen. Ausweinen tut soooo gut und erleichtert. Tränen befreien deinen Körper von Stresshormonen, die ihn nur belasten. Gönn dir diese Heulzeit und surfe auf der Trauerwelle! Sie gehört nur dir allein!

Suppe und Tee!

Weinen erschöpft das ganze System. Du fühlst dich schlapp, fix und fertig. Dann braucht dein Körper Nährstoffe und etwas Wärme von innen. Bereite dir eine Kraftsuppe (Hühnersuppe mit Gemüse) zu und einen wohltuenden Lindenblütentee. Ich koche manchmal im Herbst einen großen Topf Suppe und gefriere das ein, dann muss ich es nur noch wärmen, wenn eine Trauerwelle kommt! Noch mehr Lebensmittel, die dir Kraft schenken findest du hier!

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Mache es dir bequem!

Kuschel dich auf eine Couch, kauf dir ein paar ganz kuschelige Decken, die bei jeder Berührung ein wohliges Gefühl auslösen. Dimme das Licht, zünde Kerzen an für deine Liebsten, schmeiss eine schöne Musik ein und lass die Tränen kommen, wie sie fließen… Oder bade eine Runde, auch diese Wärme tut dem Körper gut und stärkt ihn.

Teile dich mit!

Spreche deine Gefühle aus, teile sie mit deinen Freunden und/oder deiner Familie, sprich dich komplett aus, auch wenn du es schon hundert Mal erzählt hast. Das ist wichtig fürs Verarbeiten, Verstehen und Realisieren. Aber nur mit jemandem, der wirklich zuhören kann und es mit aushält. Im Notfall kannst du hier auch die Telefonseelsorge anrufen, dich an eine Trauerbegleiterin wenden oder einen Brief an „jemanden“ verfassen. Auch das hilft! Erinnern und Teilen nimmt den Druck aus der Brust!

Bewege dich!

Wenn du dich ausgeweint hast, die erste Ladung raus ist, dann mach einen Spaziergang an der Luft, spüre die Natur und die kühle Luft im Gesicht. Du schaffst es nicht raus? Mach eine der SeelenSport Übungen, wie den Sextanten oder Schützen oder bewege dich einfach sanft durch, in alle Richtungen. Warum Bewegung so sehr hilft, kannst du hier nachlesen!

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Lass dich inspirieren und ermutigen, deinen eigenen Weg zu gehen!

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Was tut dir noch gut, wenn dich die Trauer überkommt? Teile es gerne in den Kommentaren und hilf damit auch anderen!