Verarbeite deine Trauer durch Bewegung!

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Verlust der Selbstliebe – Wenn die Form deines Körpers Trauer in dir entwickelt

Das neue Jahr hat begonnen und überall boomen die Abnehmprodukte mit denen dir immer wieder vor Augen gehalten wird, dass dein Körper nicht schön ist, wie er gerade ist. Besonders in den sozialen Medien wirst du heutzutage regelrecht von trainierten Bauchmuskeln an trainierten Frauen erschlagen. Auch zahlreiche Frauenmagazine stellen immer wieder dieses Ideal der Frau groß vor. Doch was genau sollen uns diese Bilder vermitteln? Dass wir nur gut und wertvoll sind, wenn wir diesem Ideal entsprechen, das nicht einmal die Realität darstellt? Und was lösen sie in uns aus? Selbstzweifel, Komplexe, gemindertes Selbstwertgefühl und einen ganzen Topf an Trauer. Zum Glück gibt es aber auch eine Gegenbewegung dazu. Wenn auch du traurig über die Form deines Körpers bist, dann hilft dir vielleicht dieser Text ein bisschen weiter…

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Menstruation und Trauer – Zwei tiefe Verbündete

Ich schaue in meinen Kalender und sehe: Nur noch drei Tage bis zur nächsten Menstruation. Das sagt zumindest meine App. Mein Körper hält sich nicht immer an diese App. Genau kann ich es also nicht sagen. Nicht mehr, seitdem die Trauer da ist. Denn die hat sich mit meiner Menstruation verbündet. Und wenn ich meine Tage habe, dann kommt auch sie auf einen Kaffee vorbei. Wie heftig und intensiv, das entscheidet sie spontan, und auch die Menstruation ist unberechenbar geworden und niemals gleich gelaunt. Die beiden verstehen sich also ganz gut und machen mir diese Tage dann oft zur Qual, ab und zu begegnen sie mir dennoch sanfter. Aber wie gesagt, sie beide sind trotzdem unberechenbar.

Früher habe ich wie beinahe alle Mädchen die Pille genommen und mir dabei nichts gedacht. Nimmt ja eh jeder. Anfang 2013 hatte ich einen Kreuzbandriss und musste anschließend operiert werden. 10 Tage nach der Operation hatte ich unerträgliche Schmerzen in meiner Wade, dass ich kaum noch reden konnte. Beim Arzt wurde dann festgestellt, dass ich eine Beinvenenthrombose entwickelt habe. Ich hatte ungemein Glück, 5 vor 12 hieß es. Zurückzuführen war dies auf die Pille in Verbindung mit der Ruhigstellung des Beines.Und ja ich hatte jeden Tag vorsorglich gespritzt. Die Pille musste ich sofort absetzen und für die Zukunft bekam ich die Anweisung auf hormonelle Verhütungsmittel zu verzichten. Meine Menstruation veränderte sich dadurch nicht gravierend. Ein bisschen unregelmäßiger kam sie, aber sonst nichts Auffälliges. Monate später war ich endlich frei von der Thrombose und musste keinen Strumpf und keine Spritzen mehr nehmen. Das sollte gefeiert werden. Am nächsten Tag war meine Schwester verschwunden, knapp 2 Wochen später erfuhren wir von ihrem Tod.

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