Schreiben in der Trauer

Schreiben kann helfen die Seele zu entlasten und unterstützt dich somit in deiner Trauer. Vielleicht kennst du es noch aus deiner Jugend, als du Tagebuch geschrieben hast? Im Kopf sind es oft viele Gedanken und Gefühle gleichzeitig, womit dir Schreiben Klarheit und Erleichterung geben kann. Warum Schreiben in der Trauer helfen kann und ein paar Schreibtipps kannst du hier nun lesen.

Schreiben ist einfach

Sofern natürlich eine entsprechende Schulbildung genossen werden konnte, ist es ziemlich einfach sich hinzusetzen und loszulegen. Du brauchst nur ein Blatt Papier und einen Stift und musst nicht mal aus dem Haus. Die Schwelle mit dem Schreiben zu beginnen ist also sehr niedrig, was sich vor allem in der Trauer anbietet.

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Die Kraft des Schreibens

Es gibt viele Gründe in der Trauer zu schreiben. Einer ist, dass dich das Schreiben ins Jetzt bringt und ganz nah an dich heran. Nur du allein und das leere Blatt, das gefüllt werden möchte. Es bietet dir die Möglichkeit in dein Inneres zu sehen, zu erkennen, was dich im Moment berührt und belastet gleichermaßen. Deine wild herum schwirrenden Gedanken nehmen Gestalt an und verschaffen dir somit vielleicht etwas Klarheit.

Das Schreiben befreit also und erleichtert dich, denn alles was aus dir heraus geschrieben wurde, sitzt nun auf dem Blatt fest und wird aus einer neuen Perspektive betrachtet. Dadurch kann es ganz anders verarbeitet werden. Durch das Schreiben lösen sich auch Verspannungen, denn die gleichmäßige Schreibbewegung und das Hinausgleiten deiner Gefühle und Gedanken sind meditativ und entspannen deine Muskulatur.

Schreiben fördert zudem auch Kreativität und regt deine Gehirntätigkeit an. Du lernst damit also auch und wirst hirnfitter. Genau das ist ja auch einer der Bereiche, der in der Trauer stark leidet, weil das Emotionale so stark vorhanden ist.

Drei Methoden für deine Trauer

Freies Schreiben

Hier setzt du dich hin und beginnst einfach drauf los mit dem Schreiben. Stell dir einen Wecker von 10 Minuten, spüre in dich und lass dich von deinem Stift führen. Manchmal ist es nur ein Wort, das gerade kommt. An anderen Tagen sind es ein paar Seiten. Alles ist vollkommen okay. Reflektiere im Anschluss das Niedergeschriebene und spüre bewusst die Erleichterung, dass es raus ist.

Tagebuch schreiben

Auch wenn es so heißt, bedeutet es nicht, dass du täglich schreiben musst, aber darfst. Schreibe jedoch regelmäßig. Besorge dir dafür ein hübsches Büchlein, das für dich den Wert deines Inhalts widerspiegelt. Schreibe auf, wie dein Trauertag heute so ausschaut, was du gedacht hast, getan hast, wie du dich fühlst. Pack alles rein, was du loswerden magst. Wenn du das über Monate hinweg machst und rückblickend reinschaust, dann wirst du erstaunt sein, was du alles bereits geschafft hast. In jeder schwierigen Situation wird es dich erinnern, dass du andere ähnliche Situationen bereits gemeistert hast und es wieder meistern kannst.

Schmerz und Dankbarkeit

Schreibe als erstes drei bis fünf Dinge auf, die dich gerade belasten, erschöpfen, weh tun, dir Angst machen. Schreibe am Ende dazu: Ich erlaube mir, dass es weh tun darf. Gib diesen Gefühlen nun den entsprechenden Raum. Anschließend schreibst du drei bis fünf Dinge auf, wofür du heute dankbar bist. Schreibe am Ende hin: Dankbarkeit darf ebenso ihren Platz finden. Lass auch diese Dinge auf dich wirken und sich in dir ausbreiten.

Hat auch dir schon Schreiben geholfen? Erzähl gerne davon in den Kommentaren!

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