Mein Buch „Larissas Vermächtnis“ erscheint am 06. April 2020, inmitten einer der unsichersten Zeiten des neuen Jahrhunderts in unserer Gesellschaft. Alle Medien berichten täglich über die große Krise, die Menschen gerade zu bewältigen haben: Die Coronakrise! Und mittendrin geht mein Buch vollkommen unter, obwohl es doch gerade jetzt Menschen helfen kann. Denn es geht um eine der schlimmsten Krisen und wie ich diese bewältigen konnte, wieder Hoffnung und Mut schöpfen konnte. Und genau das brauchen Menschen jetzt: Hoffnung, Mut und Zuversicht!

Menschen erleben Verluste und Krisen, seit es Menschen gibt. Die Natur hat uns damit ausgestattet mit solchen Krisen umgehen zu können. Das große Werkzeug ist die Trauer, die einen Topf an Gefühlen mit sich bringt. Gerade jetzt während der Coronakrise herrscht eine kollektive Trauer vor, die jeden einzelnen von uns betrifft. Ängste sind da, vor dem Virus selbst, aber auch vor einer ungewissen Zukunft. Wut begegnet uns, weil Jobs weg brechen, viele Menschen nicht sinnvoll handeln, wir komplett ausgeliefert sind in der Situation. Dann kommt die Traurigkeit, weil viele Menschen geliebte Menschen an dem Virus verlieren und sie einsam zurücklässt. Hinzu kommen Schuldgefühle und Selbstvorwürfe, die uns quälen, weil wir vielleicht jemanden angesteckt haben und nichts dagegen tun konnten.

Die Palette an Gefühlen ist also groß, der Umgang damit leider oft verlernt und kein guter. Seit Jahren begleite ich trauernde Menschen, die immer wieder dasselbe von der Gesellschaft erzählen. Ein guter, konstruktiver Umgang mit Trauer ist schlichtweg nicht wirklich vorhanden! Aber plötzlich trauern ganze Nationen…

Was nicht ist, kann aber noch werden! Wir können lernen damit umzugehen, unsere Gefühle neu entdecken und uns endlich dafür öffnen. Denn jede Krise ist schaffbar, wenn man bereit ist hindurchzugehen, das weiß ich aus eigener Erfahrung!

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Im September 2013 verschwand von heute auf morgen meine 21-jährige Schwester Larissa ganz plötzlich. Zwei Wochen Ungewissheit und ein Hin und Her zwischen Angst und Hoffnung begleiteten mich. Dann kam heraus: Ihr Freund hat sie erwürgt und ihren Körper anschließend im Inn entsorgt.

Die größte Krise meines Lebens begann – ein Leben ohne meine Schwester!

Damit kamen noch weitere Krisen ins Rollen. Ich konnte nicht mehr arbeiten, hatte kein Geld mehr, keine Zukunftsperspektiven, mit all den Gefühlen zu kämpfen und meine Familie drohte auseinanderzubrechen. Dann waren da noch die Medien, die Angst schürten, die ständig darüber berichteten und die Menschen, die dachten alles, was meine Trauer anging, besser zu wissen und mich kaum ausgehalten haben.

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Neun Monate: Das ist die Zeitspanne, die das Buch umfasst – beginnend mit dem Todestag meiner Schwester, endend mit der gerichtlichen Verhandlung gegen ihren Mörder. Ein Zeitraum, bei dem es ums Überleben ging und darum, sich wieder lebendig zu fühlen. Monate, in denen Gefühle aufkamen, für die der Begriff „Trauer“ nicht ausreicht. Zeit, die oftmals stillzustehen und gleichzeitig rasend schnell zu vergehen schien. Tage, an denen ich glaubte, kein Morgen zu erleben, und an denen ich mich sogar von meiner Familie im Stich gelassen fühlte. Denn am Ende musst du allein den Schmerz tragen und aushalten.
Doch gibt es Hoffnung auf ein neues Leben.
Voller Liebe und Lachen, trotz dieser unerbittlichen Sehnsucht.

Aus Larissas Vermächtnis. „Aufraffen, klarkommen, loslegen“
Prolog oder: Warum ich dieses Buch geschrieben habe.

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Neun Monate habe ich bis zu der Verhandlung überlebt und gekämpft. Und danach Stück für Stück in ein neues Leben zurück gefunden, mit einer neuen Zeitrechnung.

Wir wissen nicht, wie viele Monate oder Jahre uns die Coronakrise nun beschäftigen wird, aber sie wird vorübergehen und wir werden irgendwann wieder aufstehen und zu einer „Normalität“ zurückkehren, mit einer Narbe auf dem Herzen und einem neuen Bewusstsein über das Leben selbst (hoffentlich).

Nun geht es darum: Durchzuhalten, überleben, sich seinen Gefühlen zu widmen und den Körper zu stärken, für eine Zeit nach der Krise, die kommen wird und auch wieder lebenswert sein wird.

Und bis dahin: Mein Buch lesen und die Hoffnung und den Mut nicht verlieren, sondern vielmehr dadurch wiedergewinnen!

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